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Künstlerischer Leiter

Christoph Ehrenfellner

Christoph Ehrenfellner, der künstlerische Leiter der Sinfonietta Baden

www.christophehrenfellner.at

1975 in Salzburg geboren studierte Christoph Ehrenfellner Violine, Gesang, Kammermusik, Dirigieren und Komposition am Mozarteum Salzburg (H. Zehetmair und A. Lebeda), an der Universität für Musik in Wien (G. Schulz und L. Spitzer) und am Konservatorium Wien (Altenberg Trio, G. Mark und C. Minkowitsch).

Violine: Nach reger geigerischer Tätigkeit als Gast-Konzertmeister und Stimmführer (Simon Bolivar Orch., Mahler Chamber Orchrestra, ÖENM Salzburg, Jeunesse Orcester Wien etc.) sowie als Solist und Kammermusiker ist Christoph Ehrenfellner heute Mitglied im Scaramouche Quartett Salzburg und im Wiener Streichtrio.

Dirigieren: Seit 2010 ist Christoph Ehrenfellner Studienleiter an der Opera National du Lorraine/Nancy und betreute u.a. Korngolds Tote Stadt, Lehars Lustige Witwe, Mozarts Le Nozze di Figaro, Strawinskys Les Noces und Le Sacre du Printemps, Strauss Die Fledermaus…

Er dirigierte das Orchestre Symphonique et Lyrique - Nancy (Prokofiev Romeo & Julia), das Staatsopern-Orchester Ruse/Bulgarien (Rossini Barbiere di Siviglia), das Thames Chamber Orchestra/London (Mozart Requiem), die Bratislava Symphoniker, diverse Jugendorchester in Europa and Lateinamerika und gründete 2008 sein eigenes saisonales Orchester, die Wallersee Philharmonie.

Seit April 2011 ist Christoph Ehrenfellner künstlerischer Leiter der Sinfonietta Baden.

Komposition: Von seinem langjährigen Kammermusik-Lehrer György Kurtág maßgeblich beeinflußt wächst Christoph Ehrenfellners kompositorische Tätigkeit in stetem Maße. Besonders erfolgreiche Uraufführungen seiner eigenen Werke waren bisher u.a. die Oper Mae Mona (Max Reinhardt-Seminar/Wien 09), das erste Streichquartett (Zeitkunst-Festival Berlin 09), die Kinderoper Des Teufels 3 goldene Haare (Carinthischer Sommer 2010), das Klavier-Trio op.12 (Wien 2010), und die Uraufführung des Viola/Violinkonzerts op.10 (ViolaSpace-Festival Tokyo 2010, Großes Festspielhaus/Salzburg – Mozarteum Orchester 2011).

Für die Saison 2011/12 ist Christoph Ehrenfellner „composer in residence“ der Stadt Mulhouse/Frankreich.


Thomas Rösner

Thomas Rösner
Dirigent, Gründer der Sinfonietta Baden
Künstlerischer Leiter von 1995 - 2006


Der in Wien geborene Thomas Rösner ist seit 2005 Chefdirigent des Sinfonie Orchesters Biel. Mit diesem, auf die Musik der Klassik und Frühromantik spezialisierten Orchester begann er eine intensive Konzerttätigkeit bei zahlreichen Festivals und nimmt, von der Presse bestens rezensierte CDs auf.

Auf Einladung Fabio Luisis, dessen Assistent er war, übernahm Thomas Rösner 1998 eine Tournée mit dem Orchestre de la Suisse Romande. Seither dirigierte er zahlreiche Orchester, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Deutsche Sinfonieorchester Berlin, die Wiener Symphoniker, MDR Leipzig, Bamberger Symphoniker, Mozarteum Orchester Salzburg, Bergen Philharmonic Orchestra, Orchestre du Capitole de Toulouse, Slowakische Philharmonie sowie das Houston Symphony und Tokyo Symphony Orchestra.Von 2000-2004 war er Chef associé beim Orchestre National de Bordeaux an der Seite von Hans Graf.

Im Opernbereich 2005 debutierte Thomas Rösner bei der Glyndebourne Touring Opera mit Le Nozze di Figaro, was zu einer Einladung zum Glyndebourne Festival mit Die Fledermaus sowie an die Welsh National Opera mit Hänsel und Gretel führte. Dorthin wird er 2011 mit einer Neuproduktion von Die Fledermaus zurückkehren.

Bei den Bregenzer Festspielen leitete er 2005 und 2006 Verdi’s Il Trovatore mit den Wiener Symphonikern, was er für Opera Arte auf DVD produzierte. Eine enge Bindung entwickelte sich zum Grand Théâtre de Genève, an dem er u.a. bei Bartoks Herzog Blaubarts und Wunderbare Mandarin, Die Fledermaus oder Hommage an Ligeti am Pult stand.

Ebenfalls dirigierte Thomas Rösner an der Bayerischen Staatsoper München, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin, dem New National Theater Tokyo, an französischen Opernhäusern wie dem Théâtre du Châtelet in Paris, Lyon, Marseille, Bordeaux und Nantes sowie beim Edinburgh Festival und der Oper in Rom.

Zu seinen zukünftigen Plänen zählen Neuproduktionen von Die Fledermaus an der Welsh National Opera, La Sonnambula in St. Gallen, Die Lustige Witwe an der Opera National de Lorraine und L’elisir d’amore in Nantes/Angers sowie eine Urauffürung, Cosi fan tutte und Fidelio am Opernhaus Zürich.

Weitere Projekte umfassen Konzerte mit Philharmonia Prag, Israel Sinfonietta, dem Brandenburgischen Staatsorchester, dem Orquesta de Extremadura, dem Wiener Concertverein im Wiener Musikverein, eine Kirchenoper beim Carinthischen Sommer und eine CD-Aufnahme mit den Bamberger Symphonikern.